Gut gebaut
Nur die besten Hersteller sind gut genug.
Sie haben eine Handvoll Fertighaushersteller in die engere Wahl gezogen. Wer davon Ihre Gunst erobern kann und das Rennen macht, gilt es nun zu entscheiden. umzugsratgeber.net hat einige der möglichen Auswahl-kriterien für Sie zusammengestellt.
- Schon „drin“? Um gegenüber der Konkurrenz zu bestehen, ist heutzutage eine informative Webseite ein Muss. Auf einen Klick sehen Sie zum Beispiel, wie die Häuser des entsprechenden Herstellers präsentiert werden. Hinsichtlich der Qualität des weiteren Informationsangebots trennt sich dann meist schon die Spreu vom Weizen. Wie präsentiert sich das Unternehmen im Internet? Wie detailliert und aktuell sind die Angaben? Können Detailinformationen/Prospekte online angefordert werden?
Reaktionszeit: Wie schnell bekommen Sie Antwort auf Ihre Anfrage? Ist die Antwort individuell an Sie verfasst oder handelt es sich lediglich um einen Standardtext?
Aktionsradius: Baut das Unternehmen in einer bevorzugten Region? Das kann sich als Vorteil erweisen, weil so ein besonderer Bezug zu den örtlichen Gegebenheiten, Besonderheiten und Baustilen besteht. Die meisten Fertighaushersteller liefern und bauen allerdings in ganz Deutschland und im europäischen Ausland. In jedem Fall ist es vorteilhaft, wenn sich ein Beratungszentrum in Ihrer Nähe befindet.
Ansehnlich: Spricht Sie das Prospektmaterial an? Wie aktuell, wie umfangreich und wie informativ ist es? Wenn diese „Visitenkarte“ des Herstellers bereits nicht im rechten Licht erscheint, entpuppt sich das vermeintliche Traumhaus in natura womöglich auch als schmalbrüstige Billigvariante...
Daten und Fakten: Erkundigen Sie sich nach der Unternehmensgröße, der Anzahl der Mitarbeiter, dem Umsatz, dem Gründungsjahr und der Zahl der jährlich gebauten Häuser. Kleine und junge Firmen präsentieren sich flexibel, innovativ und gelegentlich preisgünstiger. Etablierte Fertighaushersteller haben sich zumeist spezialisiert und eine gewisse Firmenhistorie zeugt von wirtschaftlicher Solidität.
Bei Anruf... Was haben Sie nach dem ersten telefonischen Kontakt für einen Eindruck gewonnen? Freundlichkeit oder bekamen Sie eher das Gefühl, Störenfried während einer Kaffeepause zu sein? Zeigt sich der Ansprechpartner flexibel, was Terminvereinbarungen angeht oder sind eher starre Bürozeiten angesagt, nach denen Sie sich zu richten haben? Wurden Ihre Fragen kompetent beantwortet oder fühlen Sie sich „abgefertigt“ und „schnell abgefertigt“?
Angenehm... Was hinterlässt das Büro für einen Eindruck? Wie viel Zeit nimmt man sich beim Termin? Wer ist Projektleiter? Ist für Sie immer derselbe Ansprechpartner da? Ist er Ihnen sympathisch? Die Chemie sollte schon stimmen, denn schließlich hat man, wenn der Vertrag zustande kommt, längere Zeit und regelmäßig miteinander zu tun.
Häuser zum Anfassen: Fragen Sie nach Musterhäusern oder besser noch Referenzadressen. Interessant ist auch der Besuch einer Baustelle, denn auch als Laie sieht man, ob es dort „rund läuft“ oder chaotische Zustände herrschen.
Partner: Fragen Sie, mit welchen Firmen zusammengearbeitet wird. Auf diese Weise erhalten Sie bereits im Vorfeld Informationen darüber, wie hochwertig die Ausstattungen der Häuser sind.
Variabel: Wie viele verschiedene Haus-Grundtypen werden angeboten? Wie kompetent und detailliert ist die Beratung? Erklärt man Ihnen geduldig Vor- und Nachteile verschiedener Variationsmöglichkeiten? Werden „Häuser von der Stange“ verkauft oder individuelle Wohnträume Wirklichkeit?
Verhandlungssache: In jedem Fall ein stolzes Sümmchen, das für das Eigenheim zu berappen sein wird. Da lohnt es sich in jedem Fall, beim Preis zu handeln. Feilschen ist nicht jedermanns Sache. Üben Sie es notfalls im Vorfeld. An dieser Stelle lässt sich bares Geld sparen und mit ein wenig Geschick können Sie den ein oder anderen hochwertigen Einrichtungsgegenstand „raushandeln“.
Klartext: Lassen Sie sich im Vorfeld die Standardverträge der Fertighaushersteller geben. So gewinnen Sie einen Eindruck, ob die Formulierungen klar verständlich gewählt sind oder Sie mit Kleingedrucktem und Fachchinesisch konfrontiert werden.
