Kellerfrage

Insbesondere aus Kostengründen wird heutzutage bei Neubauten oft auf den Bau von Kellern verzichtet. Heißt das letztendlich nicht sparen am falschen Ende? Steht das Haus, sind nämlich die Würfel gefallen, denn nachträglich lässt sich ein Keller kaum bauen. Wägen Sie Für und Wider ab, bevor Sie entscheiden. Keller- und Fundamentunterbauten können die Qualität und die Lebensdauer von Häusern entscheidend beeinflussen.

  • Raumwunder: Grundstücke werden immer teurer. Warum also nicht in die Tiefe gehen und mit einem Keller zusätzliche Nutz- und Wohnflächen schaffen?

  • Sparversion:
    Die Sauna, der Fitnessraum und der Partykeller mit Bar müssen ja nicht gleich sein. Keller um des Kellers willen, den Ausbau kann man gut und gerne so lange verschieben, bis ausreichend Zeit und Geld verfügbar sind.

  • Marktwert: Der Wiederverkaufswert von unterkellerten Häusern ist deutlich höher im Vergleich zu Häusern ohne Keller, da die meisten Käufer einen Keller wünschen.

  • Unterm Dach:
    Alternativ kann die Heizung z.B. als Gastherme ins Dachgeschoss verlegt werden. Allerdings fällt so die Option weg, das Dachgeschoss später zu zusätzlichem Wohnraum ausbauen zu können.

  • Bewohnbar: Die Voraussetzungen, um Kellerräume als Wohnflächen ausbauen zu können, sind eine Raumhöhe von mindestens 2,30 Meter (Bestimmungen variieren je nach Bundesland), entsprechende Wärmedämmung und ausreichende Fenstergröße. Die Böschung muss unterhalb der Oberkante des Geländes um 45 Grad abgeschrägt sein.