Behördentipps
Eigener Grund und Boden sind die Voraussetzung, um überhaupt ein Haus bauen zu können. Falls Sie noch nicht Eigentümer eines Baugrundstücks sind, gibt es verschiedene Möglichkeiten, ein Grundstück zu finden.
- Aus einer Hand: Viele Fertighausausteller bieten Ihnen zum Haus das passende Grundstück. Sie sparen Aufwand, Zeit und Nerven.
Mit freundlicher Unterstützung: Unkompliziert, aber nicht ganz billig ist die Beauftragung eines Maklers. Er trifft für Sie die Vorauswahl und unterstützt Sie bei der vertraglichen und behördlichen Abwicklung des Grundstückskaufs.
Auf eigene Faust: Ihnen bleibt das Studium kleingedruckter Zeitungsannoncen. Oder die Suche mithilfe der zahlreichen Immoblienbörsen im Internet. Durch die Eingabe der gewünschten Kriterien in eine Suchmaske erhalten Sie passende Vorschläge.
Vor dem Abschluss des Kaufvertrags für das ausgewählte Grundstück sind einige Dinge zu beachten.
- Passend: Klären Sie mit dem Fertighaushersteller oder dem zuständigen Architekten, dass das der Bebauungsplan den Bau des von Ihnen ausgewählten Hauses zulässt.
Versorgt: Wie sieht es mit der Ver- und Entsorgung mit Wasser, Strom, Gas aus? Sind bereits Versorgungsträger vorhanden?
Auf gutem Grund: Wie steht es um die Baugrundqualität? Davon hängt beispielsweise ab, ob eine Unterkellerung möglich ist und welche Kosten für den Aushub zu erwarten sind. Erkundigen Sie sich gegebenenfalls in der Nachbarschaft, was sich früher auf dem Grundstück befand. Vorsicht bei ehemaligen Fabrikgeländen, der Boden könnte durch Ablagerungen belastet und verunreinigt sein.
Registriert: Ein Grundbuchauszug gibt Ihnen Auskunft darüber, wer der Eigentümer der Grundstücks ist, ob das Grundstück mit Hypotheken belastet ist und ob Lasten und Beschränkungen bestehen (z.B. Nutzungs-, Geh- und Fahrtrechte).
Ausgewählt: Sie als Käufer müssen die Kosten für den notariellen Grundstückskaufvertrag tragen. Warum also sollten Sie nicht einen Notar Ihres Vertrauens beauftragen? Besprechen und prüfen Sie den Vertragsentwurf vorab, denn nur so können Sie auftretende Unklarheiten im Vorfeld beseitigen.
Besprochen: Achtung, mündliche Absprachen haben keinerlei Gültigkeit! Lassen Sie deshalb alle Vereinbarungen schriftlich in den notariellen Vertrag aufnehmen.
Zu zahlen: Normalerweise müssen Sie als Käufer die Kosten für Notar, Grundbuchamt und die Grunderwerbsteuer tragen. Und natürlich die Kosten für das Grundstück selbst. Das am Besten so spät wie möglich, denn jeder Tag des Baudarlehens kostet Geld.
