Vom Grundstückserwerb bis zum Beginn der
Bauarbeiten liegt noch ein mehr oder weniger steiniger
Weg. Ohne Baugenehmigung bekommen Sie im Normalfall
nichts unter Dach und Fach. Alle Bundesländer
haben eigene Landesbauordnungen, mit denen die
Fertighaushersteller vertraut sein sollten, um
den Bauantrag entsprechend stellen beziehungsweise Ihnen aushändigen
zu können, damit Sie als Bauherr die Baugenehmigung
beantragen.
Angefragt: Eine Voranfrage beim zuständigen Bauamt
klärt umstrittene Fragen zum Bauvorhaben und
gibt Planungssicherheit, denn ein schriftlicher
Bauvorbescheid ist je nach Bundesland bis zu drei
Jahren gültig.
Rechtzeitig: Die Mühlen der Behörden mahlen langsam
und sollten Sie eine Bearbeitungsdauer von bis zu
drei Monaten einplanen.
Für Sie
erledigt: Sie sind unsicher im Umgang mit
behördlichen Angelegenheiten? Legen Sie den
ungeliebten Behördenkram in die Hände
Ihres Fertighausunternehmers - mit Charme, Fingerspitzengefühl
und Verhandlungsgeschick bekommen Sie das ohne Aufpreis
hin.
In eigener Sache: Der Aktenkoffer ist gepackt und los geht’s
zum Bauamt. Vereinbaren Sie telefonisch einen Termin,
denn so gehen Sie auf Nummer sicher, dass der Sachbearbeiter
für Ihr Anliegen Zeit hat.
Alles dabei: Erkundigen Sie sich im Vorfeld, was genau für
Unterlagen vorzulegen sind. Füllen Sie das
Antragsformular sorgfältig und gut leserlich
aus und bewahren es zusammen mit den erforderlichen
Anlagen in Klarsichthüllen auf. Ihr Ansprechpartner
im Bauamt wird es Ihnen danken.
Einverstanden: Idealerweise fällt Ihr Bauvorhaben nicht
aus dem Rahmen, sondern ist der Umgebung angepasst.
Bereiten Sie Ihre zukünftigen Nachbarn nicht
nur auf ausgefallene Ideen in der baulichen Gestaltung
vor, sondern gewinnen ihre Begeisterung in Form
einer zustimmenden Unterzeichnung des Lageplans
und der Bauzeichnungen.