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Nachgefragt


Fertighausbesitzer im Interview

Theorie und Praxis – wie sehen tatsächlich die Erfahrungen von Fertighausbesitzern aus? Hielten die Hochglanzprospekte, was sie versprachen? Macht sich nun ein erstklassiges Wohnklima breit oder gingen viele der ersten Träume letztlich doch in Schall und Rauch auf? umzugsratgeber.net hat mit Fertighausbesitzern gesprochen – sie wissen am Besten, wovon sie sprechen. Ehrliche Meinungen zählen und helfen anderen bei ihren Einschätzungen und Plänen. Bewohnen Sie bereits ein Fertighaus? Dann freuen wir uns auf Ihren Erfahrungsbericht.

Alexander Preuss, Merzig:
„Schnell, praktisch, gut! Unser Fertighaus stand nach zwei Monaten fix und fertig zur Schlüsselübergabe. Allerdings waren die vertraglichen Verhandlungen nervenaufreibend.“

Jennifer Werner, Aschersleben:
„Das Haus ist ein richtiges Schmuckstück geworden. Viele unserer Ideen und Vorstellungen konnten umgesetzt werden, wir haben intensiv und mit wachsender Begeisterung an der Planung mitgewirkt. Es hat sich ausgezahlt, das wir uns im Vorfeld bei Freunden informieren konnten.“

Sabine Leimbeck, Neumünster:
„Wir haben uns für ein Ausbauhaus entschieden. Für uns machte sich das Motto „Selbst ist der Mann“ bezahlt. Viel Eigenarbeit hat unseren Geldbeutel geschont, allerdings dafür nicht wenige Nerven gekostet. Mein Mann ist glücklicherweise handwerklich begabt. Für Leute ohne Liebe zum do-it-yourself wäre das Projekt Ausbauhaus wohl ein Horror geworden.“

Britta und Frank Horn, Wattenscheid:
„Wir sind Organisationstalente. Unser Ausbauhaus war in einem sagenhaften Tempo fertig. Die Kellerausschachtung hat unverhältnismäßig viel Zeit in Anspruch genommen. Der Winter hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Tipp an alle Bauherrn: Unbedingt günstige Bausaison wählen! Das haben wir damals falsch gemacht.“

Torsten Fober, Bad Hersfeld:
„Nicht kleckern sondern klotzen, nach diesem Motto ist uns viel Schnickschnack regelrecht aufgeschwatzt worden. Heute wohnen wir in einem Haus, das wir uns gar nicht leisten können und kämpfen mit den Schulden. Wir hätten einige der Anschaffungen in den kommenden Jahren vornehmen sollen. Dass sich die Wirtschaft so schlecht entwickeln würde, haben meine Frau uns ich nicht ahnen können. Wir haben zu optimistisch geplant.“

Christa und Hubert Froeschl, Hildesheim:
„Schluss mit dem Vorurteil, Fertighäuser sind nichts anderes als windschiefe Kartenhäuser. Wir wohnen schon seit über fünf Jahren in unseren eigenen vier Fertighauswänden, die allen Wettern Stand halten. Und schief ist hier auch nix.“

Henry Hermann, Gotha:
“Achtung bei Doppelhäusern! Wir hören zwar nicht die Flöhe, aber unsere Nachbarn husten. Inzwischen haben wir gehört, dass es Unterschiede bei den Herstellern gibt, aber das hilft uns nun auch nicht viel...“

Martin Krass, Oldenburg:
„Wir hatten großes Glück mit dem Fertighauslieferanten, beste und kompetente Rundum-Betreuung zu jeder Zeit, auch in Sachen Finanzierung. Unseren Berater haben wir auch zur Einweihungsfete eingeladen.“

Josef Dichtl, Aschaffenburg:
„Mein Bruder und ich haben uns fast zur gleichen Zeit an den Hausbau gemacht.
Er traditionell und wir mit Fertighaus. Ergebnis in einem Satz: Ich habe unglaublich viel Zeit, Ärger, Nerven und Geld gespart.“

Familie Gubitz, Hoyerswerda:
„Kurz nachdem unser Fertighäuschen stand, kamen die Besitzer des Nachbargrundstücks, haben sich alles ganz genau angesehen und uns Löcher in den Bauch gefragt. Schon ein halbes Jahr später sind sie in ihr eigenes Fertighaus nebenan eingezogen.“

Sandra und Christian Ruhland, Koblenz:
„Die Kellerfrage hat uns lange beschäftigt. Vor- und Nachteile wurden uns anschaulich erklärt, aber die Entscheidung trifft man selbst. Im Nachhinein sind wir froh, einen Keller zu haben, denn für uns wiegt der Nutzen die Kosten letztendlich auf.“

Familie Steiner, Aalen:
„Wir haben lange gespart und jetzt leben wir in unserem schönen Häuschen.
Der Garten macht uns noch ein wenig Kummer. In diesem Sommer konnten wir ihn leider noch gar nicht nutzen.“

Simon Buchholz, Weiskirchen:
„Meine Frau und ich haben das Haus Mitte der 70er Jahre gebaut. Seither leben wir hier. Unser Schwiegersohn hat sich im vergangenen Jahr ebenfalls für ein Haus in Fertigbauweise entschieden. Den Bauvorgang habe ich mir genau angeschaut.
Ich muss sagen, im Fertighausbereich hat sich rückblickend eine ganze Menge getan. Gerne würde ich mit meiner Tochter tauschen. Ich würde gerne noch einmal bauen, aber meine Frau will aus dieser Strasse nicht wegziehen.“

Rene Schroeder, Jena:
„Hausbau macht einen fertig. Bei uns hat gar nichts geklappt. Das Haus hat unzählige Mängel und nach 2 Jahren hatten wir bereits mit Feuchtigkeit zu kämpfen, weil die Regenrinnen nicht sorgfällig verlegt wurden. Mit dem Lieferanten streite ich mich heute noch.“

Familie Kennel, Puchheim:
„Wir leben in einem Fertighaus, das wir kauften, nachdem der Vorbesitzer seinen Laden in der Innenstadt schließen musste. Sein Bankrott hat uns zwar seinerzeit leid getan für ihn, aber heute leben wir in einem schönen Haus. Den Spontankauf haben wir bis heute nicht bedauert: Haus und Grund stiegen in der Zwischenzeit um rund 20 Prozent an Wert. „

Paul Wimmer, Bad Tölz:
„Leute macht alles vertraglich fest. Wir haben dem Bauunternehmer zu viel geglaubt und uns auf die Handschlagregel verlassen. Bei den Baumaterialien wurden dann teilweise Komponenten 2ter Wahl verwendet. Auch bei der Bauabnahme waren wir viel zu nachlässig. Die Mängel der Holztreppe traten sichtbar erst nach 7-8 Monaten auf. Zu diesem Zeitpunkt war unsere Verhandlungsposition deutlich geschwächt.“

Thomas Engler, Göppingen:
„Verlief soweit alles prima. Meine Frau war in der Endphase des Hausbaus im Krankenhaus. Die hat nicht schlecht gestaunt, als sie es sich 2 Wochen nach der Operation gleich in unser neues Schlafzimmer bequem machen konnte. Der Vorteil bei Fertighäusern ist einfach, dass man sie sofort bewohnen kann.
Ein Arbeitskollege konnte erst nach 2 Monaten einziehen, weil die Wände seines Neubaus so feucht waren.“

Markus Bender, Zell:
„Das Haus ist klasse. Keine Mängel. Auch die Finanzierung hat damals gut geklappt. Würde ich sofort wieder machen. Für ein so großes Projekt wie ein Hausbau ist das schon erstaunlich, wie schnell das planungstechnisch abgewickelt wurde. Gut, Kleinigkeiten gibt es immer, die nicht stimmen. Damit muss man rechnen. Der Bauunternehmer meinte seinerzeit, das es viele Kunden geben würde, die fast erwarten würden, dass das Haus gleich komplett eingerichtet geliefert wird. „Deutschland Meckerland!“, meinte er seinerzeit. Ich glaube das ist kein leichtes Business.“





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