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| Jobs vor und nach dem Umzug |
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Nicht
selten ist ein Wechsel der Arbeitsstelle der Grund
für Umzüge. Gelegentlich ist es umgekehrt,
zum Beispiel wenn der Partner an einen anderen Einsatzort
versetzt wird oder der Traumjob zwar zum greifen,
aber eben nicht in der Nähe ist. Sind die Würfel
gefallen gilt es, möglichst „zwei Fliegen
mit einer Klappe schlagen“ und Job- und Wohnungswechsel
nahezu zeitgleich zu bewältigen.
Zeitung, Internet, Arbeitsamt,
Mundpropaganda – welche Möglichkeiten
zur Jobsuche gibt es überhaupt, wie zeit- und
kostenaufwendig und vor allem wie effektiv sind
die Quellen, denen man sich bedienen kann, wenn
man auf Jobsuche ist? Wann haben Sie Anspruch auf
Arbeitslosengeld? Oder sollen Sie es gleich wagen,
Ihr eigener Chef zu werden? umzugsratgeber.net gibt
Ihnen Tipps von A wie Arbeitsamt bis Z wie Zeitungsannonce. |
Wohin
geht die Reise? Der Mietvertrag für
die neue Wohnung ist unter Dach und Fach. Schon
klasse, wenn der zukünftige Arbeitsplatz
quasi ums Eck wäre, nicht wahr? Zu Fuß
oder mit dem Rad in die Firma statt unnötige
Energien, Kosten und Zeit zu vergeuden. Checken
Sie über Online-Stadtplandienste, welche
Straßen und Plätze sich in der näheren
Umgebung Ihres neuen Zuhause befinden. Dann: Straßennamen
in eine der gängigen Suchmaschinen eingeben,
z.B. Google und schon wissen Sie, welche Unternehmen in der
Nähe Ihres zukünftigen Wohnortes ansässig
sind. Übrigens: Dieser Tipp funktioniert
auch umgekehrt; wenn Sie bereits einen neuen Job
gefunden haben und nun nach einer Wohnung in der
näheren Umgebung Ausschau halten.
Fragen kostet
nichts: Sie möchten die Nachbarn und
andere nette Leute in Ihrer neuen Umgebung sowieso
gerne kennenlernen. Erzählen Sie bei dieser
Gelegenheit auch gleich, dass Sie auf Jobsuche
sind. Vielleicht lernen Sie Ihren neuen Arbeitgeber
auf Ihrer Einweihungsfete kennen (so erging es
der Autorin dieser Zeilen).
Plakativ: Einen Aushang am schwarzen Brett im neuen Haus
sehen und lesen nicht nur die Anwohner, sondern
einfach alle, die hier ein- und ausgehen. Je nach
Geschmack schreiben Sie mehr oder weniger persönliche
Angaben in die Anzeige. Wenn Sie weitgehend anonym
bleiben wollen, richten Sie für Anfragen
und Angebote eine kostenlose Web-Adresse ein. |
Zeitung
Der Klassiker bei den Stellenangeboten und immer
noch der gängigste Weg, offene Stellenangebote
ausfindig zu machen. Sowohl regionale und überregionale
Tageszeitungen, als auch branchenspezifische Zeitschriften
veröffentlichen Stellenanzeigen. |
Profilneurose? Lesen Sie die Anzeigen aufmerksam um zu prüfen,
ob Ihr Profil den Anforderungen entspricht. Aber
auch wenn das nicht zu 100 Prozent der Fall sein
sollte, lohnt sich eine Bewerbung vielleicht trotzdem,
wenn Sie es sich zutrauen und zu überzeugen
wissen. Schließlich gilt auch hier: Who’s
perfect? Nehmen Sie die Schlüsselwörter
des Anzeigentextes in Ihr Bewerbungsanschreiben
auf: Das katapultiert Ihre Unterlagen garantiert
in den obersten Bereich des Bewerbungsstapels.
Blickfang: Lassen Sie sich von der Größe
einer Anzeige weder beeindrucken, noch abschrecken,
denn sie sagt nur bedingt etwas über die Wichtigkeit
oder Dotierung der Stelle aus. Letztendlich ist
wichtig, dass die Stelle zu Ihnen passt und Sie
sich mit dem Unternehmen identifizieren können.
Eigeninitiative: Warum nicht ein Stellengesuch aufgeben? Tatsächlich
werden diese Anzeigen von Personalchefs gelesen
und auch beantwortet, aber vielfach auch von Zeitarbeitsfirmen
und Personalagenturen.
Jobsuche mobil: Hängen Sie ein Plakat in Ihr Autos! Warum nicht?
Ungewöhnliche Methoden führen erfahrungsgemäß
viel schneller und häufiger zum Erfolg. Und
da Sie nach dem Umzug sowieso viel unterwegs sein
werden, weil es eine Menge zu erledigen gibt, wird
Ihr Anrufung fast in der gesamten Stadt gelesen. |
Internet
Das Internet macht vor keinem unserer Lebensbereiche
halt und so nimmt die Zahl der Jobbörsen stetig
zu. Drei Viertel aller europäischen Großunternehmen
betreiben sogenanntes E-Recruitment, das heißt
der Stellenmarkt läuft ganz oder teilweise
über das Medium Web. Wie unterscheidet sich
die Arbeitssuche bzw. Bewerbung hier von den herkömmlichen
Arten einen neuen Arbeitgeber zu finden? Informationen
zu den Unterschieden lesen Sie hier. |
Die
Welt steht offen: Sie wohnen in Berlin und
suchen eine Arbeit in München?
Oder der Traum vom Tellerwäscher zum Millionär
im Land der unbegrenzten Möglichkeiten soll
Wirklichkeit werden? Jobsuche im Internet macht
es möglich: Sie haben die Möglichkeit
sowohl nach Tätigkeitsbereichen als auch nach
gewünschten Einsatzorten zu recherchieren,
sogar im Ausland.
Welche ist
die beste Jobbörse im Land? Die Stiftung
Warentest hat 15 große, überregionale
Jobbörsen geprüft. Die meisten freien
Stellen bieten die Online-Seiten des Arbeitsamts,
Sieger hinsichtlich Service sind allerdings private
Anbieter. Einzelheiten lesen Sie im Testergebnis.
Rundum-Service: Jobbörsen bieten zusätzlich viele
kostenlose Dienstleistungen rund um das Thema Arbeit,
wie zum Beispiel Tipps zur Online-Bewerbung, Eignungstests,
Newsletter und einiges mehr.
Job-Matching: Sie geben Ihre Qualifikation in eine Datenbank ein
und bekommen Jobangebote, die Ihrem Profil entsprechen
per eMail zugesandt. Diesen Service bieten inzwischen
fast die meisten privaten Jobbörsen, allerdings
mit unterschiedlichen Erfolgsergebnissen. Es lohnt
sich deshalb, sein Such- und Bewerberprofil gleich
in mehrere Jobbörsen einzutragen.
Auf einen Klick: Hier finden Sie die 1000 wichtigsten Adressen rund um
das Thema Job, in den einzelnen Bereichen sogar
nach Städten sortiert. |
Arbeitsamt
Egal ob Sie selbst gekündigt haben oder Ihnen
gekündigt wurde, den Gang zum Arbeitsamt sollten
Sie in jedem Fall vornehmen, um Ansprüche auf
Arbeitslosengeld oder sonstige Leistungen zu klären. |
Was?
Wieviel? Wer? Diese Broschüre informiert
auf einen Blick über finanzielle Hilfen des Arbeitsamts.
Gewonnen! Profitieren
Sie vom umfassenden Online-Service „Der
virtuelle Arbeitsmarkt“. Die Bundesanstalt
für Arbeit wurde auf der CeBIT 2002 für
dieses Projekt sogar ausgezeichnet. |
Initativbewerbungen
Sie haben einen oder mehrere Wunscharbeitgeber im
Auge, bloß leider sind aktuell keine offenen
Stellen ausgeschrieben? Das kann Arbeitssuchende
doch nicht erschüttern. Insbesondere in großen
Unternehmen werden Stellen oftmals intern vergeben,
vielleicht kommt Ihre Bewerbung genau im richtigen
Moment.
Oder womöglich wird gerade eine Stelle frei,
die demnächst erst ausgeschrieben werden sollte.
Werden Sie aktiv und sichern Sie sich den entscheidenden
Vorsprung. |
Mit freundlicher
Empfehlung: Sie
und Ihr Chef waren immer ein Herz und eine Seele
und der Abschied fällt beiden Seiten nicht
leicht? Bestimmt lässt Ihr bisheriger Arbeitgeber
gerne seine Kontakte spielen, um Ihnen den Weg zum
Eintritt in Unternehmen zu ebnen, mit denen die
Firma in geschäftlichem Kontakt steht.
Flexibel:
Signalisieren Sie insbesondere bei Blindbewerbungen
Ihre Flexibilität und zeigen auf, dass Ihre
Qualifikationen und Qualitäten ideale Grundlagen
für den Einsatz in verschiedenen Tätigkeitsbereichen
sind.
Praktikum
– Praktisch! Vielleicht
ist ein Praktikum oder Volontariat die ideale Möglichkeit
für Sie, die ersten Einstiegshürden zu
nehmen, auch wenn keine Stelle frei ist. Nachteil
ist allerdings, dass die finanzielle Entschädigung
wohl kaum einem regulären Lohn oder Gehalt
gleichkommt. Mit etwas Glück lohnt sich die
Zeit der finanziellen Entbehrungen und das Praktikum
hat die gewünschte Festanstellung zur Folge.
Direkt: Versuchen Sie besonders
bei größeren Unternehmen, den Namen des
Ansprechpartners für die Bearbeitung Ihrer
Bewerbung herauszufinden. Gelingt das nicht, adressiert
man das Anschreiben an die Personalabteilung. |
Existenzgründungen
Auch der Schritt in die Selbständigkeit kann
eine interessante Möglichkeit zur Gestaltung
Ihrer beruflichen Zukunft sein. Ausgangspunkt ist
in jedem Fall ein gut durchdachtes Konzept. Nur
so werden Kapitalgeber zu überzeugen sein,
dass das geliehene Geld in eine zukunftsträchtige Firma
investiert wird. Noch wichtiger: dieser „Business-Plan“
zeigt, ob die eigene Geschäftsidee realistisch
ist oder letztendlich wie eine Seifenblase zerplatzen
wird. |
| Tipp: Im Rahmen eines gemeinsamen Projekts haben FOCUS
Online und das Bundesministerium für Wirtschaft
und Technologie einen umfassenden Ratgeber für
junge Unternehmer in allen Phasen der Existenzgründung erarbeitet. |
Diplomarbeiten
Das Studium geht dem Ende zu, damit auch das süße
Studentenleben. Jetzt gilt es, einen adäquaten
Arbeitgeber zu finden, um sein Wissen in bare Münze
umzusetzen. Diplomarbeiten können sich als
Schlüssel zum Eintritt in die Arbeitswelt erweisen.
Diplomarbeitsbörsen vermitteln entweder Auftraggeber,
die sozusagen die Arbeit finanzieren oder fertige
Arbeiten können zum Verkauf angeboten werden. |
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