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Die
Programme der Küchenhersteller lassen heutzutage
keinerlei Wünsche mehr offen. War früher
Omas Küchenbuffet das Maß aller Dinge,
so sind inzwischen sowohl hinsichtlich Funktionalität
als auch Innenausstattung der wählbaren Elemente
kaum Grenzen gesetzt. Zum Beispiel erlauben vollausziehbare
Schubelemente uneingeschränkte Einblicke bis
hin zu den hintersten Winkeln. Apothekerschränke,
die von beiden Seiten zu erreichen sind, haben sich
längst in modernen Küchen etabliert. Spezialauszüge
gibt es für Küchenmaschinen und Allesschneider,
für Brot und Flaschen, als Tischplatten, als
Handtuchhalter oder Bügelbrett. Schubladen
bieten sich als Stauraum
für Kleinigkeiten an und mit entsprechenden
Schubladeneinsätzen sind die Inhalte übersichtlich
aufgeräumt. |
Küchenbibliothek: Dekorative Kochbücher sind schön anzusehen
und werden deshalb gerne in offene Regale gestellt.
Bedenken Sie aber, dass Küchendämpfe und
Fettablagerungen keine guten Zutaten für die
Haltbarkeit Ihrer Rezeptsammlungen sind.
Auf
und zu: Schranktüren
mit vergrößerten Öffnungswinkeln
können besonders weit geöffnet werden,
über 90 Grad hinaus. Auszüge werden auf
den letzten Zentimetern mithilfe von Schließautomatik
zugezogen. |
| Besonders pfiffige Lösungen
gibt es für Eckschränke und Nischen. Im
Planungsfieber sollten Sie jedoch auf keinen Fall
übersehen, die Wunschelemente passend in Reih’
und Glied zu bringen. |
Anordnung
der Elemente
Professionelle
Küchenarbeit läuft nach folgendem Schema
ab: Zutaten und Geräte herrichten (Vorräte,
Gewürze, Töpfe, Schüsseln, Werkzeuge),
Zutaten vorbereiten (Waschen, Putzen, Schneiden),
Kochen und/oder Backen. Nach den Mahlzeiten werden
die Stationen in umgekehrter Reihenfolge genutzt.
So ergibt sich eigentlich ganz logisch die Anordnung
der Arbeitsflächen und Geräte. |
Zu
bedenken: Ist die
Person, die am häufigsten in der Küche
hantiert, Rechts- oder Linkshänder?
Hinweis: Schranktüren und
Schubladen neben einer Wand brauchen eine Passleiste,
damit die Tür vollständig geöffnet
werden kann. Keine Geräte in Ecken stellen,
sie versperren den Zugang zu angrenzenden Schränken.
Schubladen in Ecken sind ebenfalls ungünstig,
weil sie schwer zu öffnen sind und die angrenzenden
Schranktüren blockieren.
Tipp: Küchensysteme aus
Einzelmodulen sind vielseitig, flexibel und mobil.
Umstellen, Erweitern und neu Kombinieren geht ganz
ohne Probleme. Besonders praktisch sind sie außerdem
bei Umzügen. |
Eckschränke
Für eine optimale Nutzung von Eckschränken
eignen sich sogenannte Karussellschränke. Kreisförmige
Ablageböden drehen sich dabei um eine Mittelachse
und die Türen werden beim Öffnen ins Schrankinnere
geschwenkt und schließen nach einer vollen
Drehung meist automatisch. |
| Auch
bei offenem Eckschrank ist der Zugang zu danebenstehenden
Schränken problemlos möglich. |
Bei Tablarschränken
werden dagegen die Fachböden entweder mit dem
Türöffnen herausgeschwenkt oder einzeln
herausgedreht.
Diagonal
eingebaute Schränke sind als Eckschranklösungen
mit festen Fachböden empfehlenswert. Das
Schrankinnere ist relativ gut zugänglich
und darüber hinaus sind sie optisch schön.
Diese Variante wird häufig für Oberschränke
oder offene Regale gewählt. |
Nischeneinrichtungen
Alle Küchenutensilien
jederzeit griffbereit? Zwischen Oberschränken
und Arbeitsplatte werden Schienen mit Halterungen
für alle Dinge von A-Z angebracht. Einfach
praktisch: Ablagen, Filtertüten, Gewürze,
Küchenrollen, Löffelständer, Messerblöcke
oder ähnliches nach Bedarf nebeneinander
aufgereiht.
In Nischenschränken
lassen sich elektrische Kleingeräte wie Handrührer,
Toaster, Allesschneider oder Kaffeemaschine bequem
verstauen und sind im Handumdrehen einsatzbereit.
Rollladentüren sehen gut aus und können
auch während der Arbeit offen bleiben. |
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