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Arbeitsflächen werden in Küchen
besonders stark beansprucht und sollten daher nahezu
unverwüstlich sein. umzugsratgeber.net zeigt Ihnen,
welche Materialien diesem Anspruch gerecht werde
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Dekorschicht
aus HPL
Die Mehrzahl der Küchenarbeitsflächen
besteht aus Spanplatte als Trägermaterial und einer
Dekorschicht aus HPL (High Pressure Laminate). Das sind
Papierbahnen, die mit einem Kunststoff getränkt und
unter Druck und Wärme gepresst wurden. Darüber
kommt eine gefärbte oder bedruckte Dekorschicht und
meist noch eine transparente Schutzschicht. HPL verfügt
über hervorragende Material- und Gebrauchseigenschaften
und hat sich, nicht zuletzt auch auf Grund seiner großen
Vielfalt an dekorativen Oberflächen, als Werkstoff
für Möbel und Innenausbau bewährt. |
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| HPL-Oberflächen zeichnen sich durch einen hohen Abriebwiderstand
aus, sind außerordentlich stoß- und kratzfest
sowie licht- und fleckenunempfindlich. Zudem können
ihnen haushaltsübliche Chemikalien, Zigarettenglut
sowie heiße Töpfe und Pfannen bis zu 230°
Celsius nichts anhaben. |
| Tipp
für Heimwerker: Spanplatten
sind empfindlich gegen Feuchtigkeit. Damit das Trägermaterial
von HPL nicht aufquillt, sollten diejenigen, die sich
eine Arbeitsplatte selbst einbauen, auf eine genaue, saubere
Arbeit beim Schneiden, Bohren und Versiegeln achten. |
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Granit-Arbeitsplatten
Zu den pflegeleichtesten Naturmaterialien
überhaupt gehören Granit-Arbeitsplatten. Durch
die nicht beschichteten, sehr glatt polierten und immer
schönen Oberflächen ist Granit ein sehr beliebtes
Material geworden. Es ist unempfindlich gegen Wasser und Säuren
wie Essig, Säfte, Alkohol, absolut |
| schnitt- und kratzfest
sowie hitzebeständig. Granitplatten sind praktisch
unverwüstlich und daher bestens für den täglichen
Küchengebrauch geeignet. |
Hinweise
zur Pflege:
- Granit-Oberflächen lassen sich am besten nur mit
einem feuchten Tuch unter Verwendung von wenig Spülmittel
reinigen. Ölhaltige Polituren oder zu aggressive
Reiniger sollten vermieden werden, denn dabei kann es
durch die sehr feine, aber offenporige Struktur des
Steins zu Fleckenbildungen kommen.
- Aller
Unverwüstlichkeit zum Trotz können Fette und
Fruchtsäfte bei längerer Einwirkung unansehnliche
Flecken auf Granitplatten hinterlassen und sollten daher
kurzfristig entfernt werden |
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Kunststoff-Arbeitsplatten
Auch Kunststoff eignet sich als Material für Arbeitsplatten.
Die Vorteile dieses Werkstoffs sowie Hinweise zur Reinigung
und Pflege finden Sie im Kapitel „Schön
anzusehen: Fronten“. |
Spezielle
Pflege-Tipps:
- Es sollten keine heißen
Pfannen und Töpfe auf Kunststoff-Oberflächen
abgestellt werden.
- Hartnäckigen Schmutz auf Arbeitsplatten
entfernen Sie am besten mit einem schäumenden
Putzmittel. Einfach auftragen und einige Minuten einwirken
lassen. Danach spülen und trockenreiben.
- Auch hier gilt: Nitro- oder Kunstharzverdünnungen
und Scheuermittel sind nicht für die Reinigung
von Kunststoff-Oberflächen geeignet. |
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Edelstahl
In Profiküchen ist Edelstahl aus guten Gründen
mittlerweile zum Standard geworden. Aber auch für
Privathaushalte wird dieses Material zunehmend interessanter.
Denn Edelstahl ist robust, leicht zu reinigen, sehr hygienisch,
unempfindlich gegen Chemikalien und zudem dekorativ. |
| Edelstahl wird
in den meisten Fällen nicht beschichtet und behält
deshalb seine schöne matte, strukturierte Oberfläche. |
Pflege-Hinweis:
Edelstahl-Oberflächen lassen
sich einfach mit mildem Flüssigreiniger und heißem
Wasser auf einem weichen Tuch abwaschen. Danach mit klarem
Wasser nachwischen und mit weichem Tuch trockenreiben.
Kleine Kratzer entfernen Sie am besten mit feiner Stahlwolle,
arbeiten Sie dabei immer in Strukturrichtung. |
| In den sehr feinen Rillen der strukturierten
Edelstahl-Oberflächen setzen sich häufig Fette
und Schmutzreste ab, die mit handelsüblichen Reinigungsmitteln
nur sehr schwer zu entfernen sind. Schleier oder Restflecken
sind oft die Folge. In solchen Fällen empfiehlt es
sich, gelegentlich spezielles handelsübliches Edelstahl-Pflegespray
einzusetzen. Die Oberflächen werden damit nicht nur
gereinigt, sondern zusätzlich mit einer Art Schutzfilm
überzogen, der weitere Verschmutzungen erschwert. |
Tipp
aus Omas Nähkästchen:
Kleine Kratzer und Flecken lassen
sich auch mit einem alten Haushaltsrezept entfernen: Jeweils
einen Esslöffel Schmierseife und Schlämmkreide
zu einer gleichmäßigen Paste verarbeiten. Mit
einem Tuch auf den angefeuchteten Edelstahl auftragen,
abreiben und anschließend nachpolieren. Und schon
glänzen die Edelstahl-Oberflächen wieder wie
neu. |
Holz
Wie schon im Kapitel Küchen-Fronten herausgestellt wurde, eignet sich Holz hervorragend für
alle Küchen-Bereiche, so auch für Arbeitsplatten.
Holz ist robust und durch sorgfältige Versiegelung
unempfindlich gegen Wasser, Essig, Fett, Alkohol und sonst
vorkommende Anschmutzungen. Allerdings sind für Pflege
und Gebrauch einige Punkte zu berücksichtigen. |
So behalten Holz-Arbeitsplatten
ihren natürlichen Charme:
- Auf den Arbeitsflächen
sollte nie direkt geschnitten werden, denn dadurch wird
die schützende Lackschicht verletzt.
- Heiße Töpfe und Pfannen sollten nicht ohne
Unterlage auf die Arbeitsflächen gestellt werden.
- Vermeiden Sie längeres Einwirken von Wasser, denn
so können Flecken entstehen oder das Holz verzieht
sich möglicherweise.
- Für die Reinigung eignet sich einfaches, mildes
Reinigungsmittel auf einem feuchten Tuch und anschließendes
Trockenreiben. Benutzen Sie auf keinen Fall aggressive,
scheuernde Mittel. |
| Empfehlung: Behandeln Sie Arbeitsplatten
aus Massivholz gelegentlich mit einem Pflegeöl. Wichtig
ist, dass Sie vor der Behandlung die Arbeitsplatten gründlich
reinigen. Das Öl benötigt mindestens 24 Stunden
für das Eindringen und Trocknen. |
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