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Fußböden in Küchen
sollten strapazierfähig, langlebig, gut zu reinigen
und darüber hinaus schön anzuschauen sein.
Materialien wie Stein- und Keramik-Fliesen, PVC oder
Linoleum bieten sich hier an. umzugsratgeber.net stellt
sie Ihnen vor. |
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Fliesen
Nach wie vor zählen Fliesen
zu der gängigsten Bodenbekleidung in Küchen,
denn sie sind besonders strapazierfähig und pflegeleicht.
Ob feinkeramische Fliesen, glasierte oder unglasierte
Steingutfliesen, folgende Punkte hält umzugsratgeber.net
für
beachtenswert: |
Wirkungsvoll: Wasserlachen, Gemüse-
oder Obststücke, die beim Waschen bzw. Schneiden
herunterfallen, machen den Boden schnell zu einer Rutschbahn.
Kleinere Fliesen bieten durch ihren größeren
Fugenanteil eine bessere Standsicherheit. |
| Wie jeder Bodenbelag
unterliegen auch Fliesen einem natürlichen Verschleiß.
Daher sind glasierte Bodenfliesen je nach Beanspruchung
des Materials in Gruppen unterteilt. |
Einkaufs-Tipp:
- Für Küchenfliesen
sollten Sie möglichst auf die Beanspruchungsgruppen
III oder IV zurückgreifen. Der höhere Kaufpreis
macht sich hier in jedem Fall durch die längere
Lebensdauer bezahlt.
- Auch die Sortierung spielt eine
Rolle. „Zweite“ und „dritte“
Sortierung sind nicht etwa minderwertig oder gar unbrauchbar.
Schon kleinste Farbunterschiede, winzige Einschlüsse
und minimale Maßabweichung sind der Grund für
die „zweitklassige“ Einordnung.
- Achten Sie beim Einkauf von
Fliesen darauf, dass alle Kartons dieselbe Brandnummer
tragen. So gehen Sie ganz sicher, dass die Farbunterschiede
zwischen den Fliesen nur minimal ausfallen.
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| Fliesen sind sowohl
wasser- als auch hitzefest und widerstehen den meisten
Haushaltschemikalien. Keramische Fliesen und Platten sind
denkbar einfach zu reinigen: Es genügt Wasser mit
einem geringem Zusatz der handelsüblichen Pflegemittel.
Grundsätzlich sollten aber immer die Reinigungs-
und Pflegehinweise der Hersteller beachtet werden. |
Hinweis: Laufen Sie gerne barfuß oder auf Socken in Ihrer
Wohnung? Dann ist der kalte Untergrund von Fliesen eher
ungeeignet. In diesem Zusammenhang weisen wir daraufhin,
dass Fußbodenheizungen in Küchen eher unvorteilhaft
sind, denn langes Stehen auf warmem Boden verursacht
schwere Beine. |
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Linoleum
Der einzige elastische Bodenbelag, der aus überwiegend
natürlichen Rohstoffen wie Leinöl, Kork, Harz
und Jute hergestellt wird, ist Linoleum. In diesem Material
werden nachwachsende Rohstoffe verarbeitet. Aufgrund der
umweltfreundlichen Herstellung ist dieses Material wieder sehr
gefragt und modern. |
Schon
gewusst: Linoleumböden
sind besonders für Allergiker geeignet, da sie
sehr leicht gereinigt und in einwandfreiem hygienischem
Zustand gehalten werden können. |
| Linoleum gilt als
widerstandsfähig, elastisch, trittschall- und wärmedämmend
sowie trittsicher. |
Achtung: Linoleum
neigt leicht zu Verrottungen, wenn Wasser eindringt. Durch
hochabriebfesten, seidenmatten Finish beugen Sie dem vor.
Hinweis zur
Reinigung: Reinigen Sie
Ihren Linoleumboden mit einer Reinigungslösung aus
einem milden Reiniger und warmem Wasser. Anschließend
gründlich nachwischen. Auf den trockenen Linoleumboden
können Sie dann noch eine dünne Schicht Selbstglanzemulsion
auftragen. Verwenden Sie keine aggressiven, kratzenden
Reiniger, um Flecken zu entfernen. |
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PVC-Beläge
Ideal für Nassräume
sind PVC-Beläge geeignet, denn selbst eine kräftige
Überschwemmung macht diesem Belag nichts aus. Zudem
sind sie langlebig, attraktiv und denkbar einfach zu reinigen.
PVC-Böden gibt es in vielen optischen Varianten,
selbst Keramik- und Holzoptiken
bietet der Handel. |
| Hochwertige Qualitäten besitzen
einen aufgeschäumten Zweitrücken. So wird der
Belag angenehm fußwarm, trittelastisch und schalldämpfend.
Die höhere Investition lohnt sich also. Zudem geben
Hersteller teilweise bis zu zehn Jahre Garantie auf den
Boden. Erkundigen Sie sich! |
Sind
Sie besonders umweltbewusst?
Dann interessiert es Sie wahrscheinlich, dass die Herstellungsart
von PVC umweltbelastend ist. Auch die Entsorgung ist diesbezüglich
als nicht ganz unproblematisch einzustufen. |
| PVC-Beläge sollten nur feucht
aufgewischt, gelegentlich abgewaschen und poliert werden.
Scheuerpulver kann die Oberfläche beschädigen,
daher ist es ratsam, Spritzer sofort mit einem milden
Reiniger zu entfernen, bevor sich Flecken bilden. |
Empfehlung: Schützen Sie Ihren PVC-Boden
gelegentlich mit einer Selbstglanzemulsion oder einer
Polymerdispersion auf Polyacryl- oder Polystyrolbasis.
Die Mittel dazu finden Sie überall dort, wo es Putzmittel
gibt.
Praktisch: PVC-Beläge, die bereits
vom Hersteller mit einer glänzenden Polyurethanschicht
versehen sind, müssen Sie nur staubsaugen, ab und
zu feucht abwischen. |
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Holzfußböden
Parkett, Laminat oder Dielen
sind optisch besonders attraktiv und dank der guten Wärmedämmung
des Holzes auch fußwarm. Jedoch sind Holzböden
sehr empfindlich gegenüber Wasser. Bedenken Sie,
dass es in Küchen schon mal zu leichten Überschwemmungen kommen
kann. |
| Wichtig: Unbedingte
Voraussetzung für einen Einsatz von Holzfußböden
in Küchen ist eine widerstandsfähige Versiegelung. |
| Stehendes
Wasser sollte auf diesen Böden unbedingt vermieden
werden, da dadurch einzelne Paneele an den „Nahtstellen“
aufquellen können. Zur Reinigung reichen Besen oder
Staubsauger. |
| Ratsam: Verzichten Sie auf scharfe Reiniger
und wischen Sie Ihre Holzfußböden nur „nebelfeucht“. |
| Kleine
Tat – große Wirkung: Da
in Holzböden rasch Kratzer entstehen, lohnt es sich,
Tisch- und Stuhlbeine mit Filzgleitern zu versehen. Das
schont übrigens auch Ihre Ohren. |
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