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Küchenratgeber


küchendesign küche renovieren licht  
Modischer Look: Arbeitsplatten,
Fronten und Griffe
Frisch gestrichen Lichtspiele  

Abgeplatzte Kanten und Ecken, wellige Arbeitsflächen und Brandflecken von Töpfen und Pfannen: Sieht die Arbeitsplatte Ihrer Küche so aus, scheint ein Austausch derselben nötig zu sein. Denn hier leidet nicht nur die Optik. In den vielen Kratzern und Schnitten bleibt Schmutz hängen und wird somit zum Hygieneproblem.

Bei Arbeitsplatten reicht die Palette der verfügbaren Materialien von Kunststoff über Corian und Granit bis hin zu Echtholz. Weitere Informationen zu Arbeitsplatten finden Sie übrigens auch im Kapitel „Hieb und stichfest: Arbeitsplatten“.

Arbeitsplatten aus Massivholz können ganz nach dem Motto „Aus alt mach neu.“ abgeschliffen und neu lackiert werden. Anders verhält es sich bei furnierten Platten. Diese können in der Regel nicht abgeschliffen werden. Ein Austausch bleibt hier nicht erspart. Je nach handwerklichem Geschick kann der Austausch der Arbeitsplatte selbst vorgenommen oder durch einen Küchenspezialisten durchgeführt werden.

Praktisch: Falls die Arbeitsplatte ausgetauscht wird, statten Sie die neue Arbeitsplatte doch mit einem Schwallrand aus. Bei dieser Art der Arbeitsplatte ist der vordere Rand leicht erhöht. Bei einer Saftrille ist kurz vor dem Rand eine Vertiefung in die Platte eingearbeitet. Auch somit wird das Herunterlaufen von Flüssigkeiten verhindert.

Arbeitsplattenbereiche, die extremen Beanspruchungen ausgesetzt sind, können zum Beispiel mit einem Keramikfeld ausgestattet werden. Keramik ist sehr robust und einfach zu reinigen. Zur optischen Auflockerung können auch verschiedene Materialien kombiniert werden.

Tipp: In die Zone neben Herd oder Backofen können zusätzlich Granitplattenmodule eingelassen werden. Dieses Material hält auch große Temperaturschwankungen aus. Heiße Töpfe oder Backbleche lassen sich dort problemlos abstellen.

Pfiffig: Auch praktische Küchenhelfer wie Küchenwaagen oder Warmhalteplatten können in Arbeitsplatten integriert werden.

Küchen bekommen eine besondere Optik, wenn die Verkleidungen der Nischenrückwände aus demselben Material bestehen wie die Arbeitsplatten. Für die nötige Ordnung sorgt die Anbringung von Relingsystemen, die Platz für Kochwerkzeuge, Elektro-Kleingeräte oder Gewürze bieten.

Profi-Tipp: Dafür notwendiges Bohren in Fliesen gelingt viel besser, wenn auf die Bohrstelle Heftpflaster geklebt wird, das ein Verrutschen des Bohrers verhindert.

Werden Küchenfronten modernisiert, bietet sich ein Austausch der alten Schubladen gegen neue mit Vollauszügen an. Intelligent eingeteilte Schubladeninnenräume sorgen für mehr Ordnung und Übersicht. Auch vorhandene Schränke können mit neuen Bauteilen und Einteilungen nachgerüstet werden, um Stauräume optimal zu nutzen.

Hinweis: Fronten und Korpus von Küchenmöbeln sind in der Regel so ausgelegt, dass sie gleich lang halten. Hierbei kann etwa von einem Zeitraum von 20 Jahren ausgegangen werden. Wenn Sie unsicher sind, sollten Sie auf jeden Fall einen Küchenspezialisten zu Rate ziehen.

Wirkungsvoll: Sind die Originalfronten nicht mehr erhältlich, sorgen Kontrastfarben für interessante Deko-Effekte.

Auch neue Griffe oder Knöpfe polieren die Optik Ihrer Küche auf. Werden die alten, weißen Plastikgriffe beispielsweise gegen neue Aluminiumgriffe ausgetauscht, sieht es in der Küche gleich aus wie in einem High-Tech-Kochstudio.



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