Helfer für den Umzug

Umzug Transporthelfer

Entscheidungen, ob man den Umzug selber organisiert oder den Wohnungswechsel von einer Firma ganz oder teilweise durchführen lässt, hängen zum einen vom vorhandenen Budget ab, zum anderen aber auch von den Voraussetzungen, die ein do-it-yourself-Umzug fordert.

Mancher kostengünstig geplanter do-it-yourself-Umzug kam am Ende teurer und nervenaufreibender, als wenn von Anfang an ein Umzugsunternehmen mit der Aufgabe betraut worden wäre.

Der Transport sperriger Wohnungsreinrichtungen und der des persönlichen Besitzes ist nicht nur Vertrauenssache sondern birgt auch einige Risiken.

  • Praxistipp: Ein Wohnungswechsel führt Umzugshelfer gelegentlich bis an die Grenzen ihrer körperlichen Leistungsfähigkeit. Wägen Sie gut ab, ob es sich lohnt, die Verwandtschaft oder Freunde hier einzubeziehen. Dies gilt insbesondere bei Wohnungsgrößen jenseits von 100 Quadratmetern, Wohnobjekten ab der dritten Etage ohne Aufzug oder besonders edlen Wohnungseinrichtungen. Personen, die im Transport von Umzugsgütern und der Beladung von Fahrzeugen erfahren sind, helfen Ihnen Personenunfälle und Schäden zu vermeiden.

Wie teuer wäre mein Umzug mit einem Umzugsunternehmen?

Ich ziehe von nach

und möchte Angebote an

Wie motiviert sind Sie selbst, anderen beim Transport ihrer Wohnungseinrichtung zu helfen? Heutzutage sind die tagtäglichen Belastungen bereits enorm. Umzugstransporte wirken sich hier konditionell zusätzlich aus. In den Umzugstagen kommt Ihrer persönlichen Belastung einem „Ausnahmezustand“ gleich, beispielsweise was Ihre organisatorischen Fähigkeiten betrifft. Schonen Sie sich und Freunde tunlichst körperlich, soweit es geht. Es warten viele Behördengänge, Konzentration bei der Installation von technischem Equipment und die Einrichtung Ihrer neuen Wohnung auf Sie.

  • Empfehlung: Erkundigen Sie sich bei verschiedenen Umzugsfirmen nach den Kosten, die bei einem Umzug mit professioneller Hilfe entstehen würden. Feilschen Sie hierbei getrost indem Sie die Angebote anderer Transportunternehmen offen legen. Falls sich die Umzugskosten deutlich von der Summe entfernen sollten, die Sie für Ihren Umzugstransport ausgeben wollen, können Sie unter Umständen Umzugshelfer an Ihrem zukünftigen Wohnort beauftragen. Kleinanzeigen in den Lokalteilen der Zeitungen bieten beispielsweise Möglichkeiten, Kontakt mit gewissenhaften und konditionell gut präparierten Helfern aufzunehmen.

Optimal vorbereiten – unangenehmen Überraschungen vorbeugen

  • Planen Sie, abhängig von der Entfernung Ihres zukünftigen Wohnorts wenigstens einen Tag zusätzlich zwischen dem letzten Umzugstag und der eigenen Abreise ein. Dieser dient als Sicherheitsfaktor für unvorhergesehene Verzögerungen.

  • Führen Sie Dokumente wie Reisepässe, Urkunden, Testamente, Kontoauszüge, Versicherungspolicen, Krankenberichte, ärztliche Atteste usw. persönlich mit. Bewahren Sie sie an Stellen auf, wo sie nicht versehentlich eingepackt werden.

  • Beachten Sie, dass besonders wertvolle Gegenstände wie Schmuck, Pelze, Briefmarken- und Münzsammlungen oder Bargeld nicht unbeaufsichtigt als Umzugsgut transportiert werden. Hierfür sollten vor dem Umzug besondere Vorkehrungen getroffen werden.

  • Koffer, Kleidertaschen und alles, was Sie selbst für den täglichen Bedarf benötigen, sollte vom Umzugsgut getrennt aufbewahrt werden, z.B. in einem leeren Schrank, der deutlich gekennzeichnet wird.

  • Polieren Sie Fußböden erst nach dem Umzug. Auf diese Weise vermeiden Sie während des Umzugs Unfälle durch Rutschgefahr.

  • Verkaufen oder entsorgen Sie frühzeitig alles, was Sie nicht mehr brauchen, z.B. Bücher, die niemand je wieder liest oder alte Zeitschriften. Trennen Sie sich von allem, was Sie in den kommenden Jahren doch nicht mehr brauchen werden. Auf diese Weise reduzieren Sie das Umzugsvolumen.

  • Entsorgen Sie angebrochene Verbrauchsgüter mit geringen Inhalten, wie Sprühdosen, brennbare Flüssigkeiten, Reinigungsflüssigkeiten, Waschmittel und verderbliche Nahrungsmittel.

  • Wenn Sie Originalverpackungen von Elektrogeräten und/oder Computern besitzen, verwenden sie diese, das erleichtert das Verpacken und Auffinden.

  • Entleeren Sie Gas- und Propantanks für den Herd, Grill, Rasenmäher und alle anderen Geräte mindestens eine Woche vor dem Umzug. Aus Sicherheitsgründen empfiehlt es sich, beispielsweise Gas- und Propanbehälter bei Ihrer nächsten Tankstelle zu entsorgen.

  • Räumen Sie beim Umzug im Winter die Zufahrt für den Möbelwagen frühzeitig.

Do-it-yourself-Umzüge setzen voraus, dass am Umzugstag ein entsprechendes Fahrzeug zur Verfügung steht. Nicht jeder Transporter oder Firmenwagen ist für diese Aufgabe tatsächlich geeignet. Wenn das Fahrzeug zu wenig Raum bietet und somit mehrere Fahrten nötig sind, verlängert dies den Umzug und die Einsatzzeit Ihrer Helfer. Berücksichtigen Sie auch die Verkehrsdichte auf der geplanten Route.

Um Möbel ohne Schäden transportieren zu können, sollte der Boden des Laderaumes eben sein und keine hervorstehenden Kanten oder Schrauben haben. Die Seitenwände müssen ebenfalls eben sein und gepolsterte Zurrlatten aufweisen, damit die Möbel so angegurtet werden können, dass sie sich während der Fahrt nicht bewegen. Wichtig sind außerdem genügend Wolldecken zur Polsterung sowie eine ausreichende Anzahl an Gurten zum Befestigen der Möbel.

  • Wichtig: Vermeiden Sie unbedingt den Genuss von Alkohol beim Transport von Umzugsgütern. Selbst geringe Mengen wirken sich ungünstig auf die Kondition, Konzentration und Leistungsfähigkeit von Umzugshelfern aus. Besser sind Säfte, Cola und Kaffee.

Webtipp

Umzugsbörse24Es ist kein Geheimnis, dass die Suche nach einer Spedition zeit- und kostenintensiv ist. Vielerorts sind Umzugsbörsen anzutreffen, die einen noch günstigeren und schnelleren Umzug versprechen. Auf der Webseite Umzugsbörse24 finden Nutzer neben Kostenvorteilen ein Bewertungssystem, das u.a. über die Gesamtleistung des Umzugsunternehmens gibt. Mehr Informationen siehe: umzugsboerse24.de

Zum Tragen von sperrigen Möbelteilen benötigt man unbedingt Tragegurte. Dies ist sicher eine der Voraussetzung, dass schwere oder sperrige Möbelteile unversehrt durch enge Treppenhäuser getragen werden können. Genauso wichtig sind die Traggurte aber für die Personen, die diese Möbel tragen sollen, damit gesundheitliche Schädigungen ausgeschlossen werden können. Für den do-it-yourself-Träger ist dies sogar noch wichtiger, denn er verfügt im Gegensatz zu geübten Umzugshelfern, weder über die nötige körperliche Verfassung, noch über entsprechende Kondition und Erfahrung.

  • Risiko: In Punkto Kondition und auch Verlässlichkeit freiwilliger Transporthelfer zeigt die Erfahrung, dass die Situation vor dem Umzug ganz anders aussieht, als während des Umzugs. So mancher hat freimütig seine Mithilfe beim Umzug des Freundes zugesagt und erscheint dann am Umzugstag unter irgendeinem Vorwand nicht. Dieser Ausfall geht dann zu Lasten der restlichen Helfer. Meistens überschätzen die Helfer ihre Kondition und ermüden am Zügeltag frühzeitig. Dies wird dann an Ihren Möbeln in Form von Schäden sichtbar. Wollen oder können Sie Ihre Freunde für derartige Schäden haftbar machen?

  • Haftungshinweis:
    Wenn Sie sich für einen Umzug auf privater Basis und im do-it-yourself-Verfahren entschieden haben, bedenken Sie bitte, dass bei unsachgemäßen Transporten hochwertige Wohnungseinrichtungen Schäden davon tragen können.
  • Die Haftpflichtversicherung der freiwilligen Helfer zahlt bei „Freundschafts- oder Kulanzdiensten“ nicht. Ausnahme: Sie schließen mit Ihren Helfern einen Vertrag, in dem ein Stundenlohn festgelegt wird. Passiert dann etwas, zahlt deren Privathaftpflichtversicherung. Profi-Unternehmen bieten in der Regel finanzielle Entschädigungen aufgrund entsprechender Versicherungsabschlüsse.

  • Tipps: Mehr Informationen zum Thema Umzugstransporte finden Sie auf ummelden.de.