Stromanbieter wechseln

Stromanbieter wechselnSchmeißen Sie die alten Stromfresser einfach raus! Auch wenn ein Umzug viel Hektik und Stress mit sich bringt, er bietet immer auch die Gelegenheit, sich von alten Dingen zu trennen. Das gibt nicht nur ein neues Wohlfühlerlebnis in den eigenen vier Wänden, sondern es lässt sich langfristig auch noch viel Geld damit sparen! Denken Sie bei Neuanschaffungen nicht nur an den Preis oder das Aussehen der Geräts, denn günstige oder schöne Geräte sind nicht immer gleich stromsparende Geräte. Nahezu 20 Prozent der gesamten Strommenge im Haushalt werden zum Beispiel für Kühlgeräte, wie Kühlschrank und Gefriertruhe verbraucht. Deswegen lassen Sie Ihre alten Geräte lieber im Stich - mit neuen, energiesparenden Geräten können Sie viel Geld sparen.

  • Spartipp: Viel Energie und Geld lässt sich auch beim Einrichten sparen. Bedenken Sie etwa bei der Planung der neuen Küche, dass Kühlschrank und Herd keine guten Nachbarn sind, die Gefriertruhe bleibt am besten im kühlen Keller - so kann der Stromzähler aufatmen!

Rechnen Sie nach! Jede Stadt hat ihren eigenen Strompreis.

Umzug heißt: eine neue Wohnung, eine neue Umgebung, viele neue Menschen und ... vielleicht ein neuer Stromanbieter. Ein Vergleich lohnt sich auf jeden Fall, schließlich gibt es etwa 900 örtliche Stromversorger plus die überregionalen neuen Stromanbieter. Alle haben unterschiedliche Preise und je nach Stadt oder Region lässt sich mit einem Wechsel viel Geld sparen.

Wichtig dabei: Informieren Sie sich frühzeitig über den günstigsten Preis und melden Sie sich rechtzeitig vor dem Umzug beim neuen Anbieter an. Sonst kann es sein, dass Sie beim ersten Lichtschalterdruck an den ansässigen Versorger gebunden sind. Bei vielen Stromversorgern können Sie direkt online den Antrag auf Strom stellen - das spart Zeit und Geld!

Ein Umzug muss nicht die Trennung vom günstigen Strom bedeuten.

Sie sind mit Ihrem Stromanbieter, seinem Service und dem Preis zufrieden? Sie wollen auch in der neuen Stadt nicht auf diese Leistungen verzichten? Wenn Sie von einem Anbieter beliefert werden, der auch an Ihren neuen Wohnort Strom liefert, ist das überhaupt kein Problem: Nehmen Sie Ihren Strom einfach mit. Informieren Sie ihrem Stromversorger vor dem Umzug (möglichst 6 bis 8 Wochen vorher) über Ihre neue Anschrift und schon bekommen Sie beim ersten Anknipsen der Lampe weiterhin den günstigen Strom und müssen nicht auf den gewohnten Service verzichten.

Was kann man eigentlich mit einer Kilowattstunde machen?

Eine Kilowattstunde - kurz: kWh - ist die Messeinheit des verbrauchten Stroms. Saugt man zum Beispiel mit einem 1000-Watt-Staubsauger eine Stunde lang die Wohnung, verbraucht man 1000 Watt-Stunden - das entspricht einer Kilowattstunde Strom. Der Verbrauch der elektrischen Geräte wird im Haushalt am Stromzähler gemessen.

Und das gibt's zum Beispiel für eine kWh Strom:

  • Etwa sieben Stunden fernsehen (140 Watt-TV)
  • Ca. 15 Hemden mit dem Dampfbügeleisen bügeln (1000 Watt-Dampfbügeleisen)
  • 10 Stunden mit einer 100 Watt-Glühlampe einen Raum beleuchten
  • mit einer Energiesparlampe ist das sogar 50 Stunden lang möglich!
  • Etwa 70 Tassen Kaffee können Sie mit einer 850 Watt-Kaffeemaschine kochen
  • Mit einem 25 Watt-CD-Player 40 Stunden lang CDs abspielen

Energie sinnvoller nutzen

Ob in Haus oder Garten, bei Arbeit, Fitness, Hobby, in Küche, Wohn- oder Schlafzimmer: Überall benötigen wir Strom. Und deshalb können wir auch überall Strom sparen - und damit eine Menge Geld. Man muss nur wissen, wie. Hier finden Sie das 7-Punkte-Sofort-Spar-Programm, das Sie auch in Ihrem Haushalt direkt umsetzen können. Es sind ganz einfache, unspektakuläre Tipps, die aber eine ganze Menge bewirken können.

Cooler kühlen

Achten Sie auf die richtige Temperatur im Kühlschrank. 6 bis 8 Grad genügen - jeder weitere Kältegrad bedeutet Minute für Minute mehr Stromverbrauch. Lassen Sie warme Speisen erst abkühlen, ehe Sie sie in den Kühlschrank stellen. Prüfen Sie, ob die Luft am Wärmetauscher, also an der Gerätehinterseite, gut zirkulieren kann. Und prüfen Sie auch, ob Ihr Kühlschrank möglichst kühl steht: direkt neben Herd oder Heizung verbraucht er deutlich mehr Energie. Das alles gilt entsprechend für Ihr Gefriergerät, mit einer Idealtemperatur von minus 18 Grad.

Raffinierter kochen und backen

Der passende Deckel auf dem Topf erspart Ihnen jede Menge Energie und Garzeit. Kleine Töpfe nicht auf große Platten stellen - gleich und gleich verringert Wärmeverluste. Moderne Backöfen braucht man nicht mehr vorheizen. Und auch die Restwärme sollten Sie beim Backen wie Kochen nutzen: Stellen Sie bei erreichter Backtemperatur den Ofen frühzeitig ab oder schalten Sie bei längerer Garzeit zurück. Alles wird genauso lecker. Guten Appetit!

Helle sein in Sachen Licht

Festbeleuchtung in allen Sälen? Das kostet. Es lohnt sich, immer wieder daran zu denken, Licht auszuschalten, wo es nicht benötigt wird. Eine gute Faustregel: geringe Allgemeinbeleuchtung und direkte, kräftige Beleuchtung für Ihren "Arbeitsplatz" - ob Sie kochen, Lesen, bügeln, einen Brief schreiben oder Socken sortieren. Es zahlt sich aus, kaputte Glühlampen überall dort, wo Licht länger brennt, durch Energiesparlampen zu ersetzen. (Energiesparlampen sollten vor dem Einschalten abgekühlt sein, deshalb bitte auf kurze Licht-aus-Phasen verzichten.)

Richtig schalten beim Hören und Sehen

Im unauffälligen Stand-by-Modus verbrauchen Radio, Stereo-Anlage und TV auffällig viel Strom. Richtig ausschalten macht sich bezahlt! Ein Tipp zu Ihrer Bequemlichkeit: Schließen Sie diese Geräte lieber an eine Steckdosenleiste mit Schalter an - auch dann läuft alles mit einem Knopfdruck. übrigens: Ältere Fernsehgeräte können bis zu 80% mehr Strom als moderne Apparate verbrauchen - da lohnt sich oft sogar die kleine Investition in eine Abschaltautomatik. Und auch beim PC gilt: Monitor abschalten, wenn Sie eine Weile nicht daran arbeiten, denn er ist der größte Stromschlucker Ihres Computers. Auch Bildschirmschoner schonen Ihren Stromverbrauch ganz und gar nicht.

Clever heizen

Heizungen verrauchen den Löwenanteil, nämlich rund 24% der gesamten Energie eines Privathaushaltes. Vergewissern Sie sich, dass Ihre Heizkörper nicht hinter Sesseln oder unter Gardinen verschwinden: Kann sich die warme Luft besser verteilen, genügt auch eine energiesparendere Thermostat-Einstellung für ein angenehmes Raumklima. Lüften Sie kurz mit weit geöffnetem Fenster und stellen Sie das Heizthermostat dabei niedriger. Senken Sie die Raumtemperatur in Zimmern, in denen Sie sich weniger aufhalten, ruhig um einige Grad - bei Bedarf lassen sie sich schnell wieder aufheizen.

  • Tipp: Informieren Sie den gewünschten Stromanbieter rechtzeitig und melden Sie sich 6-8 Wochen vor dem Umzug bei ihm an. Denn es gilt: Sobald Sie das erste Licht in der neuen Wohnung anknipsen, können Sie automatisch an den ansässigen Versorger gebunden sein.

    Umbedingt beachten: Beim Anbieterwechsel müssen die Kündigungsfristen des bisherigen Versorgers beachtet werden, denn Sie können nur beliefert werden, wenn Sie nicht noch vertraglich gebunden sind. Die Kündigungsfristen können Sie Ihrem Stromlieferungsvertrag entnehmen oder direkt bei Ihrem Stromversorger erfragen.

Eins-Zwei-Drei: Der Wechselschritt

Wussten Sie, dass Sie bei Yello Ihren Stromanbieter in nur drei Schritten wechseln können?

Und zwar so:

  • Füllen Sie den Antrag direkt hier aus.
  • Unterschreiben Sie die Rückpostkarte, die Yello Ihnen schickt.
  • Senden Sie die unterschriebene Postkarte kostenlos an Yello zurück.
Das war schon alles! Und schon wenige Wochen später fließt bei Ihnen der gelbe Strom!