Umzugsratgeber

UmzugsratgeberUmzüge sind eine logistische Unternehmung, die schon mal die Ausmaße eines Großprojekts annehmen können. Leider steht den meisten Wohnungswechslern kein professionelles Team zur Planung, Konzeption und Realisierung des Umzugs zur Verfügung und so kann im Stress zwischen Mietverträgen, Umzugskartons und Behördenabmeldungen die eine oder andere Kleinigkeit in Vergessenheit geraten; teilweise mit schweren Folgen: Verspätete Ab- und Ummeldungen können Bußgelder nach sich ziehen, nicht rechtzeitig reservierte Transporter bereits vermietet und nachträglich angemeldete Telefonanschlüsse erst Wochen nach dem Umzug freigeschaltet werden. Abhilfe schaffen da Umzugsratgeber und -portale, die wertvolle Tipps und Tricks für alle kritischen Phasen eines Wohnungswechsels liefern und damit nicht nur Ihre Zeit und Nerven schonen, sondern auch Ihren Geldbeutel.

  • Tipp: Hilfe vom Mieterbund, Fragen zu Mietrecht, Kaution und Mietminderung.

Die kritischen Phasen eines Umzugs sind:

  • die Wohnungssuche
  • die Vorbereitung
  • die Durchführung des Umzugs
  • die erste Zeit danach, in der viele Ummeldungen bei Behörden anstehen

Checklisten

Umzug ChecklistenEin wichtiger Bestandteil der Umzugsratgeber sind praktische Checklisten für die verschiedensten Situationen. Niemand kann alle Details eines Umzugs im Kopf haben – die Listen helfen dabei, die wesentlichen Punkte nicht zu vergessen. Schritt für Schritt kann man die Listen abarbeiten und die erledigten Punkte abhaken. Das gibt auch gleich das gute Gefühl, etwas geschafft zu haben.

Checklisten gibt es zum Beispiel für:

  • die Besichtigung der neuen Wohnung
  • die Übergabe der bisherigen Wohnung
  • die Organisation des Umzugs
  • von den Vorüberlegungen bis hin zum Packen der Kartons
  • die notwendigen Ab- und Ummeldungen

Umzugsportale bieten auch Musterbriefe für die Kündigung der alten Wohnung oder des alten Telefonanschlusses sowie ein Muster für eine Mängelliste. Zudem finden Mieter hier rechtliche Ratschläge und Hinweise, was bei Mietverträgen und bei der Kündigung der alten Wohnung zu beachten ist. Eine großartige Quelle für Checklisten und Formularvorlagen rund um den Umzug findet sich hier.

Vorbereitung

Umzugsratgeber geben Tipps, wie man einen Umzug am besten chronologisch anpackt. Einige Dinge, wie beispielsweise das Ausmisten von Kellern und Dachböden, kann man schon Wochen vor dem Umzug erledigen. Ebenso sollte man sich frühzeitig um die An- bzw. Ummeldung von Telefonanschluss, Strom und gegebenenfalls Kabelanschluss kümmern. Umzugsportale bringen Struktur in die Planung.

Neben den Tipps und Informationen erleichtern Umzugsratgeber die stressige Zeit, indem sie zu vielen nützlichen Services weiterleiten. Zum Standard gehören etwa Links zu Umzugsunternehmen und Möbelspeditionen. Über viele Online-Portale hat man zudem die Möglichkeit, gleich ein günstiges Umzugsunternehmen zu beauftragen. Hier kann man beispielsweise kostenlos mehrere Angebote von Umzugsunternehmen einholen.

Alternativ bieten einige Umzugsratgeber auch die Vermittlung von privaten Helfern, meist Studenten, die sich ein paar Euro dazuverdienen wollen, an und verlinken Websites von Autovermietungen. Gleichzeitig informieren sie über die Kosten und die Versicherungsbedingungen – freiwillige Helfer sind beim Umzug nämlich in der Regel nicht über die Haftpflicht abgesichert, da diese von einem „Freundschafts- oder Kulanzdienst“ ausgeht.

Weiterhin leiten die Portale zu den Internetseiten von Telekommunikationsunternehmen weiter, zu den Seiten von Stromanbietern und der GEZ, wo man sich dann gleich ab- bzw. ummelden kann. Ebenso findet man Links zum Nachsendeservices der Deutschen Post, der sicherstellt, dass man im neuen Zuhause auch Briefe erhält, die noch an die alte Anschrift adressiert sind.

Der Tag des Umzugs

Umzugsratgeber geben auch Tipps, wie man Umzugskartons richtig packt – klassische Fehler sind zum Beispiel, dass man die Kartons viel zu schwer befüllt und sie nicht vernünftig transportieren kann oder dass man die Kisten falsch stapelt. Damit riskiert man Verletzungen der Helfer und auch Beschädigungen des Karton-Inhalts. Hilfreich ist auch die Beschriftung der Kartons, damit sich der Inhalt in der neuen Wohnung schnell wiederfinden lässt. Natürlich müssen auch freiwillige Helfer während des Umzugs versorgt werden – auch hierzu finden sich Umzugstipps im Internet.

  • Tipp: Für den geplanten Umzug sollten vorallem die guten Designermöbel sicher verpackt sein um keinen Transportschaden zu riskieren.

Ein wichtiger Hinweis ist weiterhin, für den Tag des Umzugs frühzeitig einen Halteplatz zu beantragen. Umzugsratgeber führen auf, welche Stellen dafür zuständig sind und an welche Fristen man sich halten muss. Halteverbot-Infos finden sich zuhauf im Web rund um dises Thema.

Nach dem Umzug

Hat man endlich alle Möbel ins neue Heim geschleppt und den Inhalt der Kisten verstaut, warten immer noch einige wichtige Dinge, die erledigt werden müssen. Dazu gehören die Ummeldung des Wohnsitzes auf dem Einwohnermeldeamt und die Ummeldung des Fahrzeugs. Aber auch Arbeitsamt, Schulen und Kindergeldstellen sind vom Wohnungswechsel zu unterrichten. Umzugsratgeber informieren, welche Fristen man einhalten muss, welche Ämter zuständig sind und ob eventuell Kosten entstehen. Tipps für die wichtigsten Ummeldungen finden Sie beispielsweise hier.

  • Tipp: Viel Geld, Zeit und Nerven sparen Sie vor allem durch die Nutzung von Online-Umzugs-Services. Was sich beim Wohnungswechsel alles im Internet organisieren lässt, können Sie  z. B. auf "Umzug per Mausklick" nachlesen.

Fazit: Um einen reibungslosen Umzug zu gewährleisten, müssen Sie keineswegs Projektmanagement studiert haben: Umzugsratgeber ersetzen Ihnen ein ganzes Team kompetenter Logistiker. Nutzen Sie die kostenlosen Möglichkeiten, die Ihnen das Netz bietet, um aus Ihrem Wohnungswechsel eine wohldurchdachte Unternehmung zu machen. Es lohnt sich sowohl finanziell als auch körperlich und geistig. Sind die organisatorischen Aufgaben erledigt, können Sie sich voll und ganz den schönen Seiten wie der Einrichtung Ihres neuen Zuhauses widmen.